Gebühren

Grundlage der Gebührenberechnung

Die Gebühren für die anwaltliche Tätigkeit ergeben sich aus dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) mit Anlagen, insbesondere dem Vergütungsverzeichnis grundsätzlich auf Grundlage des jeweiligen Gegenstandswertes. In Einzelfällen können auch bestimmte Honorare vereinbart werden.

Einzelne Beratungen oder Gutachten

Für einzelne Beratungen, die nicht mit anderen gebührenpflichtigen Tätigkeiten zusammenhängen oder für die Ausarbeitung eines schriftlichen Gutachtens kann vorher eine pauschale Gebühr gemäß § 34 Abs. 1 RVG vereinbart werden.

kostenfreies Vorgespräch

Ein kurzes Vorgespräch ohne eine rechtliche Beratung ist kostenfrei, sodass ohne ein Kostenrisiko geklärt werden kann, ob ein Mandat erteilt werden soll.

Erstberatung

Da die im Einzelfall hiernach anfallenden Gebühren erst nach grundlegender Ermittlung des Sachverhaltes abzuschätzen sind, fällt für eine Erstberatung, d.h. für eine kurze Sachverhaltsermittlung und Besprechung mit dem Mandaten mit dem Zweck, das mögliche weitere Vorgehen zu ermitteln, eine vorher bestimmbare Erstberatungsgebühr an. Diese wird im Fall einer weiteren Mandatierung auf eine später anfallende Gebühr für eine Tätigkeit, die mit der Erstberatung zusammenhängt, angerechnet.

Im Rahmen der Erstberatung werden selbstverständlich auch Fragen zu den Kosten erörtert.

Um dem rechtssuchenden Verbraucher eine einfache und kostenschonende Möglichkeit der Beratung an die Hand zu geben, bietet die Kanzlei eine kurze Erstberatung für den ersten Überblick mit einer pauschalen Gebühr an:

Bis zu 30 Minuten zu einer pauschalen Gebühr von 50,00 Euro zzgl. Umsatzsteuer in Höhe von 19%, also zu 59,50 Euro.

Für eine umfangreichere Erstberatung fällt die gesetzliche Gebühr nach § 34 Abs. 1 S. 3 letzter Halbsatz RVG abhängig vom Einzelfall in Höhe von bis zu 190,00 Euro zzgl. Umsatzsteuer an.

Außergerichtliche und gerichtliche Vertretung

Für die Vertretung außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens und die gerichtliche Vertretung fallen ebenfalls grundsätzlich die gesetzlichen Gebühren nach RVG an, soweit nicht eine Honorarvereinbarung greift.